30. Mai 2010

Harun Yahya (a.k.a. Adnan Oktar) und Evolution - Teil 3

Am Freitag, dem 28. Mai 2010, fand im Kongresshaus in Zürich die in diesem Blogeintrag thematisierte Konferenz statt. Der Eintritt war frei, der Abend lang. Was also gab es an dieser «wissenschaftlichen Konferenz» zu lernen?
Mehr zu der Veranstaltung unter «Weiterlesen».

25. Mai 2010

Schweizer Fernsehen: Ein netter Abend mit Scientology

SF, die öffentlich rechtliche Fernsehanstalt der Schweiz, welche sich, zwischen PBS und RTL2 oszillierend, in einer permanenten Identitätskrise befindet, hat eine kurze Verschnaufpause beim Burka-Bombardement eingelegt und sich ein neues Thema gesucht: Scientology.
So weit so gut, handelt es sich bei Scientology ja nicht nur um eine konventionelle Religion (und Religion gehört kritisiert), sondern offenkundig auch um eine kriminelle Organisation. Der Club, eine als Gegengewicht zur «Arena» konzipierte Diskussions-Sendung (die «Arena» ist Bühne für politische Akteure, der «Club» für die restliche sozio-kulturelle Elite),  hat zwei hochrangige Scientology-Mitglieder eingeladen, eine Scientology-Aussteigerin, einen ehemalige Scientology-Mitglieder behandelnden Psychoanalytiker und Hugo Stamm, den allgegenwärtigen Sektenexperten.
Was genau war Anlass zur Diskussion im Club? Kein Witz: Ein Spielfilm.

24. Mai 2010

Harun Yahya (a.k.a. Adnan Oktar) und Evolution - Teil 2

Wie im ersten Blogbeitrag zu Harun Yahya (a.k.a. Adnan Oktar) angekündigt, möchte ich mich an dieser Stelle der konkreten Argumentation des Kreationisten Harun Yahya widmen. Dabei beziehe ich mich auf folgendes Buch Yahyas (hier gratis downloadbar):

20. Mai 2010

«Repräsentativität» von Studien: Fallbeispiel 20Minuten

Vor Kurzem bin ich auf folgenden Artikel in der Gratiszeitung «20Minuten» gestossen:
Schweiz ist für Velodiebe ein Paradies.
Das klingt interessant. Darum habe ich die Studie im Original angeschaut und möchte ein kleines grosses Problem ansprechen, welches mir auffiel: Die Frage der «Repräsentativität» von Studien und der Umgang von Medien einerseits, Wissenschaft andererseits mit diesem Kriterium.

Akupunktur + «Stoffwechsel-Analyse» = Gewichtsreduktion (des Portemonnaies)

Das «Tagblatt der Stadt Zürich» ist eine Tageszeitung, in welcher oft Anzeigen für Humbug aller Art gedruckt werden: Von Wunderheilern über Homöopathen bis hin zu Wahrsagern - nach Pseudowissenschaft Dürstende werden bedient.
In der Ausgabe von Mittwoch, dem 19.5.2010 (Nr. 20), fällt eine Anzeige auf. In dieser werden zwei Pseudowissenschaften miteinander verwoben, ja gleichsam zu einer neuen Disziplin alternativer (sprich: unwirksamer) Heilkunst geformt. Es geht um Folgendes:

18. Mai 2010

NewScientist: «Living in Denial»

NewScientist, das hervorragende, im Wochentakt erscheinende englischsprachige Wissenschaftsmagazin setzt in der aktuellen Ausgabe (2760 vom 15. Mai 2010) den Themenschwerpunkt «Living in Denial»:
From climate change to vaccines, evolution to flu, denialists are on the march. Why are so many people refusing to accept what the evidence is telling them? Over the next 10 pages we look at the phenomenon in depth. What is denial? What attracts people to it? How does it start, and how does it spread? And finally, how should we respond to it?

16. Mai 2010

Harun Yahya (a.k.a. Adnan Oktar) und Evolution - Teil 1

Mit der Evolutionstheorie ist es so eine Sache.
Kaum jemand würde die Gültigkeit der Aussagen «die Lichtgeschwindigkeit beträgt 299,792,458 m/s», «der Mount Everest ist 8848m hoch» oder «a2 + b2 = c2» mit der Begründung «ich glaube nicht daran» in Frage stellen. Jedes Individuum hat das Recht, nicht an diese Aussagen zu glauben, hat also das Recht auf eine eigene Meinung; Recht auf eigene Fakten wird im Allgemeinen nicht zugesprochen.
Es sei denn, die Evolutionstheorie steht zur Diskussion: Plötzlich sind viele Menschen der Auffassung, dass Evolution eine Frage des «Daran-Glaubens» sei - und nicht der wissenschaftlichen Empirie und Argumentation. Es erstaunt nicht, dass das Niveau der Akzeptanz der Evolutionstheorie auch in der Schweiz verhältnismässig niedrig ist (Quelle: economist.com):