2. Juni 2010

What's the harm?

Eines der Hauptargumente von Gruppen aller Art, welche Irrationales propagieren und kritisches Denken ablehnen, ist, dass der gewünschte Effekt vielleicht nicht auftrete, aber immerhin kein Schaden entstehe - ein wesentliches Verkaufsargument beispielsweise homöopathischer «Medizin» (sprich: mit Wasser beträufelter Zuckerkügelchen). Der diesem Argument inhärente Fehlschluss ist offensichtlich, doch bedarf es manchmal auch unmittelbar greifbarer Beispiele, welche aufzeigen, dass durch unkritisches Denken und Handeln sehr wohl Schaden entstehen kann.

Dieses Ziel verfolgt die Seite http://whatstheharm.net/.

An bisweilen krassen Beispielen wird aufgezeigt, wie gefährlich unkritisches Denken - egal, ob bei Alternativmedizin verschiedenster Art, Religion, Verschwörungstheorien - tatsächlich sein kann. Angesichts derartiger Einzelfälle zeigt sich, wie treffend doch das berühmte Thomas-Theorem ist:
If men define situations as real, they are real in their consequences.

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