27. September 2010

Der Wunderheiler «Braco» war in Zürich, ich war bei «Braco»

Am Sonntag, dem 26. September, beehrte der kroatische Wunderheiler «Braco» (was so viel wie «Brüderchen» bedeutet) Zürich - diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen. Ausgerüstet mit Kamera und Stativ wollte ich diese Veranstaltung filmen, doch leider war dies untersagt. Die bescheidene filmische Ausbeute ist in folgendem Video festgehalten:
Die Gesichter der beferagten Personen habe ich verzerrt, weil ich ihnen nicht explizit erklärt habe, in welchem Kontext ihre Aussagen verwendet würden.

Für den Rest werden meine Notizen, welche ich während der Veranstaltung gemacht habe, herhalten müssen. Die spannendste Erkenntnis vorweg: Von einigen von «Bracos» kroatischen bzw. kroatisch sprechenden Mitarbeitern an der Veranstaltung lernte ich ein paar neue schlüpfrige Witze:
  • Was ist der Unterschied zwischen einem männlichen und einem weiblichen Igel? Der männliche hat einen Stachel mehr.
  • Was ist der Unterschied zwischen Prostituierten und Gynäkologen? Keiner: Beide verdienen ihr Geld mit «Fotzen».
Die eigentliche Veranstaltung, inklusive zweier Auftritte «Bracos», war hingegen eher enttäuschend.

«Braco» trat im Kongresshaus auf (am gleichen Ort wie vor einigen Monaten der Harun Yahya Kreationismus-Abend). Der Saal war voll, das Publikum, in Betreff des Geschlechts und des Alters, gemischt. Die Veranstaltung verlief insgesamt friedlich.

Der Ablauf war in etwa folgender: Die Begrüssung übernahm «Professor» Alex Schneider. Dessen angeblicher akademischer Hintergrund ist rätselhaft, nur wenige Angaben sind zu finden; hier oder hier ist die Rede von «dipl.-ing.» und «Phsysiker». Wo und wann er seinen Ingenieurstitel erhalten hat, wird nicht angegeben. Das nicht einleuchtend ist, da es im Sinne «Bracos» ist, den Anschein wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit zu haben. Auch wird nicht erwähnt, wann und wo Alex Schneider sein Doktorat gemacht hat, welches in der Regel Voraussetzung für eine Professur ist. Meine Einschätzung: Es handelt sich definitiv um einen Fantasie-Professortitel und möglicherweise um ein Fantasie-Ingenieursdiplom.
Nach der kurzen Begrüssung trat «Braco» zum ersten Mal auf. Darauf folgte ein längerer Vortrag Schneiders und eines Kollegen (dessen Name mir entfällt) mit anschliessender Fragerunde. Dann trat «Braco» zum zweiten Mal auf, worauf noch eine kurze Fragerunde bzw. Schilderung des gerade mit «Braco» Erlebten folgte.

Die Auftritte «Bracos»
«Braco» trat zwei Mal auf, jeweils für knapp 7 Minuten. Der Vorgang läuft ritualisiert ab: Das Publikum wird gebeten, aufzustehen - «Braco» betritt die Bühne - im Hintergrund läuft kitschig-sanfte Musik - «Braco» schaut in die Menge, das Publikum schaut «Braco» an - «Braco» verlässt die Bühne.
Für den Moment möchte ich die Perspektive des Skeptikers verlassen und den oben beschriebenen Vorgang durch eine andere Brille kommentieren.
Wenn «Braco» als «rational choice»-Akteur angesehen wird, ist sein Auftritt sehr gelungen: Der Aufwand ist auf ein Minimum reduziert, der Ertrag (ob in Form finanziellen Profits oder in Form der Überzeugung anderer von seinen «Fähigkeiten») hoch. «Braco» steht still, bewegt einzig den Kopf ein wenig hin und her. Die «rational choice»-Perspektive ist auch für das Publikum interessant: Auch auf der «Empfängerseite» besteht der Aufwand im Herumstehen, der Ertrag ist, in Form des Glaubens an die angepriesenen Effekte «Bracos», hoch.

Doch zurück zur Rolle des Skeptikers. «Bracos» Auftritte beruhen zu grossen Teilen auf sorgfältig geplanten Vorgängen. Das ins Sakrale hochstilisierte Ritual des Aufstehens, der minutenlangen, konzentrierten Ausrichtung des Blickes auf «Braco», die Stille, welche dem Ganzen einen Anstrich von Erhabenheit gibt, all dies kann, vor allem als Teil einer grösseren Gruppe, beeindrucken.
Nach den Auftritten wurde das Publikum jeweils aufgefordert, zu schildern, ob und was es erlebt hat. Dabei gehen die «Braco»-Mitarbeiter sehr suggestiv vor: Ob jemand Hitze, Zittern, Tränen erlebt habe, ob jemand allgmein etwas «ganz Komisches» empfunden habe, ob jemand «etwas» gesehen habe, z.B. eine «weisse Aura», wird gefragt. Ich persönlich habe bei beiden Auftritten verhältnismässig starke Hitze verspürt: Ich sass an der Fensterseite des Raumes, wo die Heizungsradiatoren montiert sind. Diese heizten durchgehend stark - ob die Organisatoren die Heizungen absichtlich aufdrehten, um dem Publikum, im wahrsten Sinne des Wortes, einzuheizen, weiss ich nich.
Bei der ersten «Braco»-Runde ist eine Frau scheinbar in Tränen ausgebrochen und wurde aus dem Raum geführt. Nach der zweiten Runde haben einige Personen ihre Erlebnisse geschildert:

  • Eine Frau erklärte, sie habe «Braco» «zwei Mal» gesehen, und zwar «verschwommen» mit einem «weissen Hut» auf dem Kopf («Braco» trug keine Kopfbedeckung).
  • Eine andere Frau, welche zum ersten Mal «Braco» erlebte, sah nichts. Sie berichtete aber von einem «zarten innerlichen Feuer».
  • Eine weitere Frau (im obigen Video sichtbar) schilderte, wie «Braco» während seines Auftrittes mehrmals von einem Moment auf den anderen verschwand und wieder erschien.
Ein anderer Aspekt rund um die «Braco»-Auftritte, welchen ich grundsätzlich begrüsse, war das weibliche Personal: Mehrere junge und, nach meinem Dafürhalten, recht hübsche Frauen waren am Anlass beteiligt (die jeweils sehr eng anliegenden Hosen haben auch mich um ein Haar zu einem «Braco»-Jünger bekehrt).

Insgesamt waren die «Braco»-Auftritte eine zwar routiniert abgehaltene, aber eher ereignislose Show.

Die «wissenschaftlichen» Ausführungen zu «Braco»
So enttäuschend die Auftritte «Bracos», so gewohnt die Erklärungen zu «Bracos» angeblichen Kräften. Das Ganze lässt sich in einem Satz zusammenfassen: (Natur-)Wissenschaft kann nicht erklären, was «Braco» macht, also ist Wissenschaft zu begrenzt - und anekdotische Evidenz zeugt davon, dass «Braco wirkt». Es ist aber dennoch interessant, auf ein paar Details der Erklärungen einzugehen.

Zu Beginn erklärt «Prof.» Schneider, drei Arten von Veränderungen könnten durch «Braco» eintreten: Der Psyche, des Körpers und im Sozialen. Es seien keine Zahlen vorhanden, die meisten «Beobachter» seien aber erstaunt, wie viel sich im Bereich des Körpers ändert (hier behauptet «Prof.» Schneider unmissverständlich, es träten bisweilen eindeutige organische Heilungen durch «Braco» auf); «ärztliche Berichte» seien in «grosser Fülle» vorhanden.

Danach erwähnt «Prof.» Schneider, dass es ja auch andere «Gruppenheiler» gebe; bekannt seien etwa früher «die Russen» gewesen, aktuell viele US-Evangelikalisten. Das, was «Braco» macht, sei aber «viel optimaler»; der Mensch ist kreativ, ist liebend, und dort setze «Braco» an. «Braco» hat «totale Harmonie» in höheren, den «richtigen» menschlichen Qualitäten. Diese Harmonie teile er - und darum sei er kein «Heiler», weil er nicht Krankheiten bekämpfe, sondern nur die «Harmonie» wiederherstelle. Damit impliziert «Prof.» Schneider, dass «heilen» bedeutet, nur Symptome zu bekämpfen, während die Behebung der Ursache für die Symptome etwas anderes ist. Das entspricht der gängigen «komplementärmedizinischen» Argumentation, dass «Schulmedizin» nur Symptome bekämpft, das jeweilige «komplementärmedizinische» Verfahren aber die Krankheit wirklich behebe; meistens ist auch die Rede von «Energien» o.ä., welche wieder ins Gleichgewicht zu bringen seien.

Herzallerliebst ist der Hinweis, dass «Bracos» Tun naturwissenschaftlich unmöglich zu beschreiben sei, «modernste Physik» aber Hinweise geben könnte. Da höre ich doch einen wenig verschleierten Verweis auf Quantenphysik, den neuen «god of the gaps» (dieser «cop-out» ist, wie ich am Ende dieses Blogeintrages erwähne, auch unter Homöopathen nicht unbeliebt).

Auch begründet «Prof.» Schneider, warum «Braco» nicht spricht. In der Sphäre, in welcher «Braco» «harmonisiert», hätten Worte keinen Platz; gelegentlich gebe es Heiler, welche sehr viel reden und manchmal «totalen Unsinn» redeten, nur um wissenschaftlich zu klingen (ob sich «Prof.» Schneider der Ironie dieser Aussage bewusst ist, ist unklar).

Bezeichnend ist die Ausführung, für das Wirken des «Braco»-Erlebnisses seien Gedanken «kontraproduktiv», man müsse möglichst wenig denken. In der Tat ist es für den höchstmöglichen Genuss von «Braco» hilfreich, das Hirn abzuschalten.

Beim obigen Video habe ich bemerkt, Filmen sei während der Veranstaltung nicht erlaubt gewesen. Der Grund dafür geht ebenfalls aus den Ausführungen «Prof.» Schneiders hervor: Der «heilende Blick» «Bracos» wirke nicht nur live, sondern auch über DVDs - weil physikalische Gesetze nicht gälten, Raum keine Rolle spiele. Aus unternehmerischer Sicht ist klar, dass das «Braco»-Geschäft Interesse am Verkauf von DVDs hat und deswegen Drittpersonen untersagt, «Braco» zu filmen. Gemäss der Logik, mit welcher die DVDs beworben werden, würde beispielsweise ein youtube-Video «Bracos» nämlich denselben Effekt haben, sich ein DVD-Kauf also erübrigen.

Zum Abschluss dieser «Erklärungen» zu «Braco» eignet sich ein angebliches Zitat von «Braco»: Braco wisse selber nicht, was passiere und er möchte es nicht wissen. Hauptsache, es passiere.

Fragen aus dem Publikum
Vor und nach dem zweiten «Braco»-Auftritt wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet:

  • Muss ich die Brille abnehmen? -Egal; nein.
  • Werden schriftliche Fragen an «Braco» beantwortet? - Nein, «Braco» bekäme zu viel Post.
  • Gibt es Fälle, in denen zuerst eine Verschlechterung vor der Heilung eintritt (wie bei Homöopathika)? -Ja; die Verbesserung durch «Braco» kann vor, während und nach dem Treffen mit Braco stattfinden (z.B. trat in einem Fall bereits eine Woche vor der «Braco»-Sichtung die erhoffte Wirkung der «Braco»-Sichtung ein). Dazu eine Anekdote aus dem Publikum: Vor zwei Wochen hatte sich eine Frau die Karten gelegt. Das Ergebnis war, dass sie einen Heiler aufsehen würde.
  • Was hat es mit dem Schmuckstück auf sich, welches draussen (vor dem Vortragssaal) verkauft wird? -«Prof.» Schneider führt aus, dass es früher Amulette gab, welche den Trägerinnen und Trägern halfen. Die DVDs, welche verkauft werden, seien nicht einfach DVDs, sie hätten eine «verborgene Tiefe». Genauso haben diese Amulette eine Wirkung. Das Sonnen-Symbol stamme von «Bracos» «Entdecker», «Ivica». Auch ein Buch, wie sie ebenfalls zum Verkauf angeboten wurden, hätte bei Krankheit schon geholfen.
  • Bemerkung aus dem Publikum: «Braco» sei am gleichen Tag und zu gleicher Stunde wie «Sai baba» geboren. -Ja, das stimme.
  • Heute habe ich ganz stark eine Aura um «Braco» gesehen, stärker als sonst. Ist der weisse Hintergrund schuld? -Nein, der Hintergrund ist nur weiss, damit «Braco» besser zu sehen ist. Auras zu sehen, sei zudem eine subjektive Sache.
  • Kann man «Braco» mit «Bruno Gröning» vergleichen? -Ja, auch «Bruno Gröning» habe am besten gewirkt, wenn er nicht sprach.
  • Bei der «Braco»-Begegnung soll man «loslassen»; ist es im Stehen möglich, 100%-ig loszulassen? -Im Stehen geht es besser als im Sitzen. Dazu gebe es keine medizinischen Untersuchungen, aber Erfahrungswerte.
Aus diesen Fragen und Antworten (welche ich paraphrasiert widergebe) geht hervor, dass das Publikum nicht eben kritisch eingestellt war.

Fazit
Insgesamt war die «Braco»-Veranstaltung, auch für pseudowissenschaftliche Verhältnisse, wenig überzeugend. Das Ganze macht den Eindruck einer grossen Realsatire, als ob die Grenzen menschlicher Leichtgläubigkeit ausgelotet werden sollen. Ein solches Minimalprogramm - «Braco» schaut ein bisschen in die Runde, «Prof.» Schneider versucht gar nicht, «Braco» in eine einigermassen wohlklingende pseudowissenschaftliche Theorie zu verpacken - wirkt billig.

Ganz verschwendet waren die 20 Franken Eintrittsgebühr doch nicht; noch einen weiteren schlüpfrigen Witz nehme ich mit:

  • Woran erkennt man einen kurzsichtigen Gynäkologen? An der nassen Nase.

17 Kommentare:

giordano hat gesagt…

Man weiss nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Marko Kovic hat gesagt…

Ach, ich lache eher. Wenn auch «Braco» nicht so toll war, gibt es Grund zu Vorfreude: Es wurde hingewiesen auf die «Aura Basel», eine Messe für «BewusstSein [sic], Gesundheit und Spiritualität».

Hoffentlich kann ich mich an dieser Messe ein wenig stärker mit der Kamera austoben ;).

qwerty hat gesagt…

danke für diesen Erfahrungsbericht. Braco war im Frühling 2x in Südtirol und wollte auch ein drittes Mal kommen. Die Verbraucherzentrale hat ihm das vorläufig mal verleidet :)

Ich habe mich damals geweigert dorthin zu gehen, damit er sich nicht an meinen 5 Euro (Eintrittsgeld) bereichern kann. Auf meinem Blog (Tag ´Braco´) gibts auch ein paar Beiträge zu seinen Auftritten in Südtirol.

Anonym hat gesagt…

Licht erhellt alles worauf es fällt, auch Schatten und wie hier interne Negativität

Anonym hat gesagt…

Ich War auch dort! Bracos heilt wirklich. Er verlangt keine Geld, er hilft einfach die menschen., Es tut mir leider, weil nicht jeden menschen dass spüren konnen, Braco ist wunderbar, Ich danke Ihn, weil er heilt meine
Schwester, welcher unter Krebs leidet. Heute lebt Sie Gesund und Glücklich. Ich glaube an Jesus Christus. Er lebt in uns. Und Braco ist eine Engel. Gott segnen Ihn für alles... Er hat meine Respekt verdient., Für die menschen, welcher schlechten uber Braco reden., Ich gebe ins Gottes Hande und Beten um Barmherzigkeit. BRACO IST EINE HIMMILISCHES GESCHENK.

Anonym hat gesagt…

Guten Tag Herr Marko Kovic

Hier noch der Lebenslauf von Prof. Alex Schneider (kein Problem, Ihnen das Diplom der ETH Zürich nachzureichen sowie das Schreiben des Regierungsrates des Kantons St. Gallen bezüglich Titel Professor):

Prof. Alex Schneider (CH), Physiker und Parapsychologe
Nach einem Studium der Hochfrequenztechnik an der ETH Zürich war Alex Schneider, Jg. 1927, mehrere Jahre in der Industrie tätig. Danach unterrichtete er 31 Jahre lang Physik an der Kantonschule St. Gallen. Schon früh hatten ihn «die geheimnisvollen Seiten der Natur seltsam angesprochen». Seit den siebziger Jahren führt er regelmässig Kurse und Vorlesungen über Parapsychologie an Gymnasien, Universitäten und Volkshochschulen durch – im Bestreben, «die breite Öffentlichkeit mit einer bisher zuwenig beachteten Seite der Wirklichkeit bekannt zu machen». Denn für ihn ist «die Existenz des Paranormalen eine Herausforderung an unser Alltagsdenken und die Wissenschaften. Man muss sich mit diesen unbequemen Phänomenen, an denen sich unsere Weltsicht als schief und eng erweist, energisch und interdisziplinär breit auseinandersetzen – mit der von den etablierten Wissenschaften gelernten Sorgfalt. Ihre Integration wird mehr Probleme mit sich bringen, als man heute, angesichts des grossen Publikumserfolgs der Parapsychologie, denken möchte. Sie ist jedoch eine dringlich anzustrebende, wesentliche Ergänzung unseres Weltbildes.»
Alex Schneider, seit Jahrzehnten eine der herausragenden Persönlichkeiten der Schweizer Parapsychologie, ist Mitbegründer und war 24 Jahre Präsident der «Basler Psi-Tage». Zudem gehört er dem Wissenschaftlichen Beirat der «Schweizerischen Parapsychologischen Gesellschaft» (SPG) und des PSI Forums Ostschweiz an. Als Forscher, Versuchsperson und Patient hat er Hunderte von Geistheilern aus aller Welt persönlich kennengelernt und unvoreingenommen studiert, darunter auch die philippinischen «Psychochirurgen». Prof. Schneider ist Kuratoriumsmitglied der Stiftung «Auswege».

Anonym hat gesagt…

Herr Marko Kovic

Ihrer Homepage entnehmen wir, dass Sie sich gegenwärtig an der Uni Zürich durch ihr Studium „wuselen“ und im Mai 2010 Ihre „one man show“ skeptiker-blog ins Leben gerufen haben. Sie könnten doch an der Uni vorerst mal ein Studium belegen, das Ihnen beibringt, wie man seriös recherchiert, bevor Sie versuchen, sich hobbymässig und unprofessionell journalistisch zu betätigen. In der Zwischenzeit könnten Sie sich mit einem neuen blog profilieren mit schlüpfrigen Witzen.

Marko Kovic hat gesagt…

@letzter Kommentar
Warum soll ich ein Studium belegen, welches mir beibringt, wie man «seriös recherchiert», wenn es, wie Sie formulieren, darum geht, dass ich mich hobbymässig und unprofessionell journalistisch betätige? Ist es nicht gerade sinnvoll, nicht «seriös» zu recherchieren, um sich hobbymässig und unprofessionell journalistisch zu betätigen? Ich kann Ihrer Logik nicht ganz folgen.
Zudem ist interessant, dass jemand mangelnde Seriosität beklagt, dies aber anonym tut.

@vorletzter Kommentar
Danke für die Ergänzungen. Nach wie vor sehe ich aber nicht, wo Herr Schneider seine Professur erhalten hat. Darf ich zudem fragen, an welcher Kantonsschule in St. Gallen Herr Schneider Physik unterrichtet hat?

Mit freundlichen Grüssen
Marko Kovic

noldor1 hat gesagt…

Zitat von Anonym:"Guten Tag Herr Marko Kovic

Hier noch der Lebenslauf von Prof. Alex Schneider..."

Dann stimmt die These von Ben Goldacre also doch: es existiert keine absurde These, für die sich nicht jemand mit einem akademischen Titel findet

Anonym hat gesagt…

Unglaublich hochverehrter Herr Kozic, ihre Gaben strotzen von vielem. Respekt fehlt ganz sicher in ihrem eigenen Glanz. Mein Glück, dass ich von Ihnen(!) nicht mit der Kamera hintergangen, verzerrt und möglicherweise (es würde zum Stil passen) auch noch verfälscht wurde. Da erübrigen sich alle Worte. oder sie bleiben im Hals stecken... Dann Prost! Ermbarmen für ihre Seele, Amen! Weil ich nicht auch noch angeprangert oder sonst missbraucht werden möchte, bleibe ich anonym

Marko Kovic hat gesagt…

Unglaublich hochverehrter Herr Kozic, ihre Gaben strotzen von vielem. Respekt fehlt ganz sicher in ihrem eigenen Glanz. Mein Glück, dass ich von Ihnen(!) nicht mit der Kamera hintergangen, verzerrt und möglicherweise (es würde zum Stil passen) auch noch verfälscht wurde. Da erübrigen sich alle Worte. oder sie bleiben im Hals stecken... Dann Prost! Ermbarmen für ihre Seele, Amen! Weil ich nicht auch noch angeprangert oder sonst missbraucht werden möchte, bleibe ich anonym

Was genau im obigen Video verzerrt oder verfälscht sein soll, verstehe ich nicht. Die Gesichter der Personen habe ich zudem unkenntlich gemacht.

Sie müssen sich für Ihre Anonymität nicht rechtfertigen - hätte ich ein Problem mit anonymen Kommentaren, würde ich diese Funktion ja abschalten. Auch ihre Stimme ist willkommen.

Zum Stichwort 'anprangern': Das ist eine interessante Wortwahl. Würden Sie nämlich offen und überzeugt zu etwas stehen, wäre ein Anprangern ja unmöglich. Wenn Sie der Meinung sind, Braco sei ein Wunderheiler, und eine Drittperson sagt, dass sie der Meinung seien, Braco sei ein Wunderheiler, wird niemand angeprangert, sondern bloss eine einfache Tatsache geäussert.

Mit freundlichen Grüssen
Marko Kovic (Kozic ist aber auch nicht schlecht)

Anonym hat gesagt…

Schon lustig was für eine Anstrengung die Leute um Braco machen, damit der etwas einbringt. Ich mag Braco gar nicht Unfähigkeit oder Arglist unterstellen und es kann sein das er mit seiner ruhigen, bisweilen auch liebenswerten Art der Weltenliebe, viele naive Menschen berührt.
Was zeigt er eigentlich, dieses Leben und die Natur ist schön !
Kraft schöpfen kann jeder und auch von selber gesund werden, das aber gab uns Gott für unser Leben.
Ich wundere mich schon sehr wie viele Menschen die Wirklichkeit verdrehen und Wunder sehen wo keine sind. Wie sie sich verlieren und verleiten lassen.

Anonym hat gesagt…

War Juli 2011 in Böblingen bei Braco, aus Neugier (Bericht Bild-Zeitung), ohne etwas zu erwarten.
Meine seit langem bestehenden Schmerzen im linken Bein sind seitdem weg. Sicher Zufall.
Ich denke inzwischen anders darüber.
Werde wieder zu Braco gehen.

Marko Kovic hat gesagt…

War Juli 2011 in Böblingen bei Braco, aus Neugier (Bericht Bild-Zeitung), ohne etwas zu erwarten.
Meine seit langem bestehenden Schmerzen im linken Bein sind seitdem weg. Sicher Zufall.
Ich denke inzwischen anders darüber.
Werde wieder zu Braco gehen.


Nun, effektiv ist eine anekdotische Erfahrung - die Besserung ihres Beinschmerzes - kein Beleg für irgendeine Kausalität.

Es ist aber interessant, dass Sie einen "Zufall" ablehnen, aber akzeptieren, dass Braco wirklich Zauberkräfte hat. Wenn Sie bereit sind, an solche Zauberkräfte zu glauben, sehe ich nicht ganz ein, warum es so unmöglich sein soll, dass die eingetretene Besserung ein "Zufall" ist - wenn es Zauberkräfte gibt, ist eine Spontanheilung doch nichts Ungewöhnliches.

Mit freundlichen Grüssen

Sunnyboy hat gesagt…

Wenn man sich einwenig mehr mit der Entstehungsgeschichte des Menschen auf zellularer Ebene beschäftigt hätte, wüßte man, daß alleine dieser "Zufall" ein so komplexes Leben ermöglichte...Hierbei liegen die Bezeichnungen "Zufall" und "Wunder" sehr nah beieinander...

Zurück zum Thema:
Laßt die Glücklichen glücklich sein, wenn der Arzt einem nicht hilft, sondern nur das Ansehen eines langhaarigen stummen Menschen, dann soll es wohl so sein...wobei man das auch verstehen kann bei all den medizinischen Skandalen...

Anoymous hat gesagt…

errinnert mich sehr an das Phänomen "Kirche"

anonym hat gesagt…

Meine Frau (übrigens eine Akademikerin) hatte nach Braco Heilungen bzw. Schmerzfreiheit nach Kreuzband Teilabriss und von wochenlanger schwerster Nasen-Rachenraumentzündung.
"Die Kraft" bei Braco fließt nicht nur während der 6 Minuten! Bereits in der Tiefgarage merken wir schon das energetische Treffen "der Braco-Family". Es mag sein das "Professor Schneider" seinen Professorentitel "nur" als Mittelschullehrer an der Kantonsschule am Burgraben in St. Gallen erhalten hat, da jeder dort nach 10 Dienstjahren den Professorentitel bekommt, aber sein Einstehen für Braco stammt aus der gleichen Quelle wie bei allen denen Braco zusagt: Diese Menschen fühlen eine reine Energie, etwas vollkommen Wunderbares!

Skepsis ist ein Glaubenssystem welches lediglich empirisch das verwertet was gemäß dem Resonanzprizip von demjenigen angezogen wird, bzw. was für ihn sichtbar ist! In der Hinsicht ist "Wissenschaft" das gleiche wie die"Hellsicht" vieler esoterischer Beutelschneider! Was erwartet wird taucht auf!

Aber jemand wie Braco nährt keine Glaubenssysteme, er hilft Menschen destruktive körperliche oder psychische Kreisläufe zu verlassen, die weder die "wissenschaftliche Empiriker" noch astral-empfindliche Esoteriker beeinflussen können!

Diese teilweise subtilen subjektiven Lebensveränderungen schätzen die Menschen die sich mit Braco per Real-Life-Präsenz, per DVD-Video, seiner Stimme, Livestream, SunCe-Schmuck oder nur einem Gedanken verbinden!

„Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā.“ nennt der Buddhist das Hinübergehen in ein ganz anderes (heiles) Sein. Der Christ nennt es Auferstehung. Der Koran nennt es in der 4. Sure 158 das Emporgehobenwerden zu Gott....

Menschen erfahren zu Tausenden körperliche Heilung bei Bracos Zusammenkünften aber sie erfahren auch ein Sein und eine Glückseligkeit wie sie in den Weltreligionen als "Fernziel" beschrieben werden. Das ist doch für 5 Euro Kostenbeitrag eine ganze Menge! Oder?

Wem Skepsis die Welt angenehmer macht, soll ruhig in ihr verbleiben. Das die ständig rauchenden kroatischen Helfer keine asketischen Mönche sind, kann man erahnen aber dennoch spüre ich etwas bei Braco, was ich sonst nirgend gespürt habe! Und es hat nix mit Schlüpfrigkeit zu tun, sondern mit absoluter Reinheit!

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