14. September 2010

Madame Etoile und TeleZüri: Ein symbiotisches Verhältnis

Monica «Madame Etoile» Kissling war vor Kurzem wieder am Werk: Am 8. September war sie zu Gast in der Sendung «TalkTäglich» (jenem Format, welches auch dem Gesichtsleser Pietro Sassi ein Bühne bot) und hat ihre Zauberkünste genutzt, um zu ezählen, was diesen Herbst alles auf uns zukommen wird.
Die Sendung ist in voller Länger online abrufbar.

Die Prophezeiungen
Eingangs gibt Madame Etoile einen Grobüberblick über die nähere Zukunft. Zunächst erklärt sie, dass Mars und Venus etwas mit Leidenschaft zu tun haben, insbesondere «Skorpion» dadurch betroffen sei. Weil Venus ab dem 8. Oktober «rückläufig» ist, «kommt in dieser Phase meistens das was man noch nicht verarbeitet hat, emotional, nochmal rauf; verflossene Liebe kann da nochmal auftauchen [...]», viel «Brisantes, Pikantes, viel Sex and Crime».

Aber Obacht! Merkur ist «rückläufig», und zwar in einer «kritischen Konstellation» - und Merkur ist der «Kommunikationsplanet» (Minute 3). Das bringt «einen Haufen Provokationen, viel Polemik, radikale Ansichten», was sich erst Ende September bessern wird. Ein weiterer Beweis, dass Astrologie funktioniert: Der Moderator, Markus Gilli, bemerkt in Minute 4, diese Phase der Provokationen und der Polemik dauere exakt bis zu den Bundesratswahlen - was für passende Prognosen die Sterne doch erlauben! Selbstredend hat Madame Etoile nicht einfach ein paar Plattitüden zusammengereimt, welche angesichts der Ersatzwahl des Bundesrates zwangsläufig einigermassen treffend sind, nein: Die politische und mediale Realität entspricht den Prophezeiungen Madame Etoiles, nicht umgekehrt.

Zwischen Minuten 4 und 9 geht Madame Etoile auf die Herbstaussichten für die einzelnen Sternzeichen ein. Dies ist der am wenigsten fesselnde Teil der Sendung; hat Madame Etoile einen Auftritt auf TeleZüri, wollen wir uns schliesslich an den Horoskopen der Reichen und Schönen, oder zumindest der politisch Einflussreichen, ergötzen. Der nächste Teil der Sendung schwingt wie erhofft und erwartet wieder in «VIP»-Gefilde.

In Minute 10 beginnt ein Rückblick auf das «Jahreshoroskop», welches Madame Etoile Anfang 2010 für das bevorstehende Jahr erstellt hatte. Bereits bei ersten Prophezeiung ab Minute 11 stehen mir die Haare zu Berge: Madame Etoile hatte vorausgesagt, dass der scheidende Bundesrat Moritz Leuenberger sein Amt niederlegen würde! Diese Voraussage ist umso beeindruckender, als niemand in der Schweiz zuvor auf die Idee gekommen war, Bundesrat Leuenberger könnte 2010 abdanken. So hält denn auch Moderator Gilli fest (10:42): «Das hat niemand erwartet!».

Und wie steht es um Madame Etoiles Zukunftsblick für Ueli Maurer? Ab Minute 11 wird gezeigt, dass Madame Etoile für Ueli Maurers Departement VBS «grössere Herausforderungen, schwierige Aufgaben» erwartet hatte. Wieder ein Volltreffer, welcher nicht etwa damit zusammenhängt, dass Politik grundsätzlich menschliches Handeln ist, welches besteht, weil in irgendeiner Form «grössere Herausforderungen, schwierige Aufgaben» vorhanden sind, nein - es waren, anders kann es gar nicht sein, die Sterne (und/oder Planeten)!

Insgesamt liegt die Trefferquote Madem Etoiles also bei sage und schreibe100 (HUNDERT) Prozent!

Ab Minute 12 kommt das Hauptthema der Sendung an die Reihe: Die Bundesratswahlen von Ende September. Zunächst eine Grafik mit der «allgemeinen Konstellation»:
Es sind, ganz offensichtlich, «fast ausschliesslich weibliche Sternzeichen besetzt» - das begünstigt eine Frauenwahl. Zudem zeigt «Fisch», dass gewählt wird, wen auch «das Volk» möchte. Aber! Es gibt noch «Konstellationen der Überraschung, noch am Vorabend», was zur Folge haben kann, dass es nachher «nicht ganz so herauskommt, wie man es erwartet». Ein noch nie dagewesenes Szenario - die Sterne sind kreativ!

Weiter zu persönlichen Sternkarten einiger Kandidatinnen der Bundesratswahl. Zunächst Karin Keller-Sutter ab Minute 14:
Auch für den  Laien problemlos herauszulesen: «Starke Steinbock-Konstellationen»; Sutters «Durchsetzungsplanet», «Mars», ist «sehr stark aktiviert», was ihr «extrem Drive» gibt - Johann Schneider-Ammann kann sich warm anziehen.

Ab Minute 15 diskutiert Madame Etoile Simmonetta Sommaruga:
Sommaruga ist «absolut aktiviert», wieder hat Mars seine Finger im Spiel, ihr «Durchsetzungsplanet» ist «sehr stark aktiviert». Gegen diese Konstellation kommt Jacqueline Fehr, obschon auch sie mit gutem Horoskop, nicht an. Sommaruga ist im Horoskop «Stier», was ihr etwas «Pragmatisches, Bodenständiges, Realistisches» gibt - wiederum eine noch nie dagewesene Einsicht!

Das Trauerspiel
Während ich oben versuche, den grotesken Unsinn, welchen Madame Etoile von sich gibt, der Lächerlichkeit preiszugeben, wird die Angelegenheit ab Minute 18 ernst. Dann wird nämlich eine Zuschauerin, «Anita», per Telefon zugeschaltet. Die folgende kurze Episode ist ein Paradebeispiel für die Gefahr, welche von dreisten Betrügerinnen und Betrügerns vom Schlage einer Madame Etoile ausgeht.

«Anita» hat scheinbar Beziehungsprobleme, sie kommt, beschreibt sie, immer «an die falschen Partner heran». Nun möchte sie von Madame Etoile wissen, ob sie den «richtigen Lebenspartner» treffen wird. Bevor Madame Etoile Gelegenheit zur Antwort hat, greift Moderator Gilli ein und motiviert «Anita» zu weiterem Seelenstriptease: Was denn heisse, an die falschen Partner heranzukommen, möchte er wissen.
Danach eröffnet Madame Etoile ihre Rede mit der Bemerkung, so «auf die Schnelle» sei das schwierig, was aber im Weiteren offenbar kein Problem darstellt, da doch eine «Beratung» folgt (ein «Horoskop» wurde im Vorfeld erstellt, also passiert das Ganze scheinbar doch nicht ganz so spontan):
Der erste Punkt hat es in sich: «Anita» habe «sicher Anziehung für eher schwierige Partner» - aus der kurzen Schilderung der Situation «Anitas» folgert Madame Etoile also, dass das Problem bei «Anita» liegt, schliesslich zieht ja sie die heiklen Partner an. Dass die «heiklen Partner» für das eigene Handeln verantwortlich sein könnten, fällt Madame Etoile nicht ein. Somit suggeriert sie «Anita», dem (gemäss dem Kenntnisstand zu «Anitas» Situation) eigentlichen Opfer, dass sie für das, was ihr zugestossen ist, selber schuld ist.
Danach kommt aber die gute Nachricht: In der «sehr näheren Zukunft» habe «Anita» «sehr günstige» Konstellationen (Venus, Mars, Jupiter, alle helfen sie «Anita»). Sogar das «ganze nächste Jahr» (19:40) sei gut.

«Anita» macht nicht den Eindruck, eine grössere Krise durchzumachen, sie klingt amüsiert und frohgemütig. Dennoch zeigt dieser Fall, wie Scharlatane wie Madame Etoile in Komplizenschaft mit Teilen der Massenmedien Hilfesuchende auszunützen verstehen: Madame Etoile flösst ihren Nonsense beeinflussbaren Menschen ein, der Moderator Markus Gilli nutzt die Situation für boulevardesque Ausbeute, ohne einen Hauch von Kritik gegenüber Madame Etoile, ohne Rücksicht auf die möglichen Schäden ihres Tuns.

Es ist diese Art der «win-win»-Situation zwischen Pseudowissenschaft und Teilen der Massenmedien, welche ich als «symbiotisches Verhältnis» bezeichne. Diese Symbiose wiederum beeinträchtigt das Funktionieren der (massenmedialen) Öffentlichkeit im Sinne vernunftgeleiteter Kommunikation.

Das Geschäftsmodell
Die obige Episode mit der Anruferin «Anita» zeigt, dass folgende Grafik zur «astrologischen Methode» so falsch nicht ist (Quelle):


9 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Kritiker

Ich finde Ihre Kritik an Madame Etoile nicht fair und differenziert. Ich stimme Ihnen zu, es gibt in der Astroszene etliche Scharlatane, aber Monica Kissling, alias Madame Etoile, gehört auf alle Fälle nicht in diese Kategorie.

Sie vertritt eine seriöse Astrologie und ist sich ihrer Funktion als Beraterin von Menschen voll bewusst. Bis man ein guter/eine gute Astrologe/Astrologin wird, braucht es in etwa 7 - 10 Jahre intensives Studium. Und das Forschen und Studieren hört ein Leben lang nicht auf!

Früher konnten nur gebildete Menschen die Astrologie ausführen, der Astrologe musste Mathematiker, Astronome und Astrologe in einer Person sein, weil es noch keine technischen Hilfsmittel gab, um ein Horoskop in Sekundenschnelle zu berechnen und aufzuzeichnen.

Die Astrologie galt in früheren Zeiten als die Königliche Kunst und konnte nur von einer geistigen Elite praktiziert werden. Viele geistige Grössen widmeten sich ihrem Studium. Man denke da nur an einen J.W. von Goethe. Auch Albert Einstein stand der Astrologie positiv gegenüber. Solche Tatsachen werden von den Kritikern immer gerne verschwiegen.

Jeder Astrologe oder jede Astrologin wird von ihnen à priori als Scharlatan abgetan. Dabei ist es gerade umgekehrt: die Kritiker der Astrologie sind die Scharlatane.

Mir ist in meinem Leben noch kein Astrokritiker begegnet, der in der Lage war, ein Horoskop manuell zu berechnen, zu zeichnen, geschweige denn, es in groben Zügen deuten zu können. Sie verfügen in der Regel nicht über die geringsten Astrologiekenntnisse, massen sich aber an, die Astrologie in Grund und Boden zu verdammen!

Das ist alles andere als seriös, sachlich und objektiv! Astrologen und Astrologinnen sind gerne bereit, sich mit Kritikern an einen Tisch zu setzen, sofern sie sich eingehend mit der Astrologie beschäftigt haben und über fundierte astrologische Kenntnisse verfügen.

Mit freundlichen Grüssen

JMF

Noldor hat gesagt…

Mir ist in meinem Leben noch kein Astrokritiker begegnet, der in der Lage war, ein Horoskop manuell zu berechnen, zu zeichnen, geschweige denn, es in groben Zügen deuten zu können.

Mir ist in meinem Leben noch kein Nuklearwaffenkritiker begegnet, der in der Lage war eine Atombombe zu bauen geschweige denn sie zur Zündung zu bringen.

Marko Kovic hat gesagt…

@JMF

Ihnen ist noch kein "Astrokritiker" begegnet, der über die Materie bescheid weiss? Wie wäre es, um einen Vorschlag zu machen, mit wissenschaftlich geschulten Astronominnen und Astronomen? Hier ein Beispiel.

Zudem begehen Sie einen klassischen Fehlschluss: Weil eine Lehre früher der Intelligenzija vorbehalten war, muss es sich dabei auch heute noch um eine Wissenschaft handeln. Wissenschaft bedeutet aber, dass Ideen verworfen werden, sobald sie kritischer Prüfung nicht mehr standhalten - Aderlass ist heute wissenschaftlich obsolet, Alchemie ist obsolet, Astrologie ist obsolet.

Sie können mich gern als Scharlatan bezeichnen, im Unterschied zu Madame Etoile und Konsorten nehme ich Leuten aber kein Geld ab - ein nicht ganz irrelevantes Kriterium, wenn es um Scharlatanerie geht.

Mit freundlichen Grüssen
Marko Kovic

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Kovic

Ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Ich muss es noch einmal wiederholen, mir ist noch kein Astrokritiker begegnet, der fundiert Bescheid weiss über die Astrologie. Sie wird von ihnen ohne genaue Recherche und Prüfung verdammt. Nicht gerade wissenschaftlich und objektiv! Es gibt aber etliche Astrologen, die gut Bescheid wissen über die Astronomie!!

Die Berechnung eines Horoskops beruht auf astronomischen Grundlagen. Im Unterschied zu den Astronomen/innen, vielen Journalisten und Konsorten, bin ich nicht voreingenommen der Astrologie oder Astronomie gegenüber.

Aber wer nicht über Kenntnisse der Astrologie verfügt und nicht mindestens 30 oder mehr Geburshoroskope gedeutet hat, der masse sich kein Urteil über die Astrologie an. Er hat von ihr keine Ahnung!

Wirtschaftsprognostiker, Politologen, Metereologen, Konjunkturforscher und andere hauen so oft daneben mit ihren Prognosen, aber wehe, einem Astrologen oder einer Astrologin unterläuft einmal eine Fehlprognose, da beginnt jeweils eine regelrechte Hetzjagd in den Medien.

Ich beschäftige mich schon lange mit der Astrologie, sehe mich als forschenden Astrologen, bin ein eher skeptischer Mensch, vor allem was die Auswüchse in der Esoterikszene betreffen, aber ich muss gestehen, es ist was dran an der Astrologie. Dies sage ich, nach dem ich mich seit Jahrzehnten mir ihr beschäftige. Dies wird weder bei Ihnen, noch bei Noldor der Fall sein? Astrologie könnte man am ehesten als Erfahrungswissenschaft bezeichnen.

Und noch eine kleine Randbemerkung: Eine Elisabeth Tessier wird von mir nicht als seriös angesehen, obwohl sie vom Ringier-Verlag seit Jahrzehnten hofiert wird.

Herr Kovic, glauben Sie wirklich, die Presse hätte sich für die Astrologin Tessier je interessiert, hätte sie einen grosse Nase, ein hässliches Gesicht und einen Buckel? Genau hier liegt der Hund begraben und beginnt die Heuchlerei in der Medienlandschaft.

Praktisch alle Journalisten und Redakteure verurteilen die Astrologie und hauen die Astrologen und Astrologinnen in die Pfanne. Aber auf der anderen Seite kann es sich heute fast keine Tageszeitung oder keine Illustrierte leisten, auf die Horoskopseite in ihren Ausgaben zu verzichten. Sie würden Leser und Leserinnen verlieren.

Deshalb sind die Medien wegen Profitsucht dafür verantwortlich, dass diese täglichen oder wöchentlichen Horoskopseiten, welche man als Sonnenstandsastrologie bezeichnet, die in das Reich der Vulgär- und Laienastrologie gehört und mit seriöser Astrologie nichts zu tun hat, Tag für Tag, Woche für Woche, in ihren Zeitschriften erscheinen!

Wissen Sie, mir sind Fälle bekannt, wo zutreffende Prognosen von Astrologen, welche im Voraus den Medien zukamen, in der Tat eintrafen, aber von den Medien nicht veröffentlicht wurden? Es darf doch nicht sein, was nicht sein kann!

Ich könnte Ihnen noch viele solcher Ungereimtheiten erzählen, aber es hat keinen Sinn, es fällt auf unfruchtbaren Boden. Man kann auch nur mit einem Menschen Latein sprechen, der diese Sprache ebenfalls versteht.

Deshalb haben Herr Noldor und Sie, werter Herr Kovic, Ihre Meinung über die Astrologie, ich hingegen verfüge über Praxis und lange Erfahrung!

Mit freundlichen Grüssen

JMF

Joe hat gesagt…

@JMF

„Wissen Sie, mir sind Fälle bekannt, wo zutreffende Prognosen von Astrologen, welche im Voraus den Medien zukamen, in der Tat eintrafen, aber von den Medien nicht veröffentlicht wurden?“

Kennen Sie das Sprichwort vom blinden Huhn, das auch mal ein Korn findet? Auch ich kann tausend stumpfsinnige Prophezeiungen machen und darauf zählen, dass die eine oder die andere sich erfüllt. Trotzdem würde ich mich hüten, mich als Hellseher zu bezeichnen. Ich hatte ganz einfach Glück. Und genauso ist es bei Ihrer Zunft. Viel Geplapper und nichts dahinter.

Anonym hat gesagt…

Der Mensch ist in der Tat ein kopliziertes Wesen aus Fleisch und Blut. Dabei nimmt das Gehirn eine ganz zentrale Bedeuteung ein. Hier werden täglich persönliche (auch Kindheits-) Erlebnisse und Erfahrungen von uns in ganz kleinen "Mini-Biografien" portionenweise abgespeichert. Die Synthese daraus ist unser Charakter und unser Verhalten im alltäglichen Leben.

Ich habe erkannt, dass immer mehr Menschen gesellschaftskritisch gesehen "am Erblinden" sind. Sie wollen NUR noch das glauben bzw. danach leben, was ihnen Geld und Erfolg verspricht! Nette (auch sog. "seriöse") Horoskope sind nur ein kleiner Teil davon. Unser Gehirn (auch das eines Astrologen) kann aus oben erwähnten Gründen gar nicht zu einer neuen Einsicht kommen, als zu dem, was uns bzw. ein Astrologe ausmacht. Der Atrologe muss daher an seine Astrologie glauben.

Müssten solche selbsternannten Leute und Hellseher ein Betriebssystem eines iPod oder einer einfachen Kaffemaschine schreiben, würde bestenfalls ein minder chaotisch funktionierendes Gerät entstehen, wenn überhaupt! Dazu braucht es eben Fachwissen im Sinne von "Hinterfragen einer Idee", sobald sie kritischer Prüfung nicht mehr Stand hält (s. @JMF). Die Sterne beeinflussen die Schicksale eines Micro-Controllers eben so wenig wie die eines Menschen. Dafür gibt es keine Beweise, dass die Sterne das tun. Wetten, dass reifere sensible Menschen schon nach kurzer Zeit mittels eigener Erfahrung und "Emotionen" gleiche Trefferquoten erzielen könnten wie die von Astrologen und Hellseher. Es würde vollkommen ausreichen, wenn diese Menschen ihre eigene "Emotions-Datei" einschalten würden. Die Trefferquote könnte sich sehen lassen, verglichen mit der eines Astologen und Hellsehers.

Daraus eine gute Schicksalsgeschichte zu kreieren kann sicher nur ein emotioneller Mensch, welcher über Fantasie und einer immensen "Emotions-Datei" verfügt. Irgend eine Aussage passt ja immer und hat NICHTS mit Astrologie zu tun!

Anonym hat gesagt…

Die Grafik oben gefällt mir... :)

Anonym hat gesagt…

Was mich in diesem Streitthema zwischen "Wissenschaft" und "Scharlatanerie" immer wieder verblüfft, ist dass die Wissenschaft immer doktrinischer ist als die andere Seite. Nicht nur das, die stark Wissenschaftlich funktionierend, einzig ehrlichen Menschen wollen immer wieder ihre Meinung als die einzig wahre hören und sehen. Ihr lieben oberschlauen, anmassenden Wissenschaftler, die ihr sowieso nie alles auf dieser Erde und im Weltall berechnen könnt auch wenn ihr dieser Meinung seid - Ihr könnt ja nicht mal Gefühle messen oder in Relationen stellen. Lasst doch Menschen glauben was sie wollen. Ihr wollt ja auch glauben was Ihr wollt. Kritisch sein ist ja eines, aber wer sucht aus Prinzip Streit?

Marko Kovic hat gesagt…

Lasst doch Menschen glauben was sie wollen. Ihr wollt ja auch glauben was Ihr wollt. Kritisch sein ist ja eines, aber wer sucht aus Prinzip Streit?

Dass jedermann und -frau glauben darf, was einem beliebt, ist klar und unbestritten. Scharlatane wie Madame Etoile glauben aber nicht einfach an etwas, sondern behaupten objektive Wahrheit.

Das ist auch kein Problem, im Gegenteil: Jede und jeder darf eine jede Behauptung aufstellen. Nur ist das Behauptete irrelevant, solange keine gültigen Argumente dafür geliefert werden. Im Falle der Astrologie ist seit langem bekannt, dass diese nicht funktioniert. Gerne können Madame Etoile oder Sie selber aber das Gegenteil beweisen.

Mit freundlichen Grüssen

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