19. August 2012

SkeptisCH - Der kritische Schweizer Podcast: Folge 2

Die zweite Folge von «SkeptisCH» ist online:

Der Podcast kann (natürlich kostenlos) abonniert werden über RSS oder iTunes. Der Downloadlink für die Folge ist hier.
In Folge 2 sprechen wir über folgende Themen:

00:02:14 - 00:16:51 Negativkommentare zur Marsmission "Mars Science Laboratory"
Die Marssonde Curiosity liefert Daten in bisher einmaliger Fülle vom Mars, aber nicht allen gefällt das.
Links:

00:16:53 - 00:42:18 Erich von Däniken
Erich von Däniken meldet sich im Zusammenhang mit dem Film "Prometheus" zu Wort. Wir besprechen seine Theorien ein wenig.
Links:

00:42:47 - 01:00:00 Kinesiotapes
Kinesiotapes an den oympischen Spielen.
Links:

01:00:02 - 01:46-34 Filmreview: Prometheus
Wir besprechen den Film Prometheus von Ridley Scott aus skeptischer Sicht. Achtung Spoiler!
Links:
Wir wünschen viel Spass und freuen uns auf Feedback!

2 Kommentare:

Turtle hat gesagt…

Habe heute euren PodCast das erste Mal gehoert und finde ihn sehr informativ, wenn ich auch als Nicht-Schweizer ein bisschen Probleme mit der Sprache habe.

Zum Film Prometheus: Die Optik fand ich sehr gut, das 3D hat hier sogar funktioniert. Aber das war so ziemlich das schlechteste Drehbuch was ich seit langem bei so einem teuren und gehypten Film gesehen habe. Da wird auch ein Director's Cut nichts mehr retten. Insgesamt habe ich mich ueber den Film sehr geaergert, denn ich habe mich sehr drauf gefreut, dass Ridley Scott einen neuen Alienfilm dreht, denn Alien damals einfach ein grossartiges Werk war. Und die Besetzung war verschwendet, Noomi Rapace und Charlize Theron hatten echt keine Chance mit diesem Drehbuch irgendwas zu reissen. Am ehesten hatte Michael Fassbender noch eine spannende Figur und er ist ja auch ein fantastischer Schauspieler und hat das Beste draus gemacht. Schade, dass Ridley Scott Alien, Blade Runner und Thelma&Louise nicht mehr was wirklich Tolles auf die Reihe gebracht hat.

Lichtecho hat gesagt…

Also mir hat Prometheus insgesamt recht gut gefallen. Mir gefiel auch, dass es erzählerisch viele Anspielungen auf den Alien-Film gab, zum Beispiel diese komischen Behälter, die an die Alieneier erinnern, die Helmkameras, die Aufweckszene mit anschließender Küchenszene. Ich denke der Geologe mit seiner Geldgeilheit sollte an den Mechaniker des Alien-Film erinnern, der auch immer nur um den Sold feilschen will - wenn dem so ist, ist das jedenfalls sehr schlecht umgesetzt. Was mich schon im Kino gestört hat, ist wie extrem planlos das Vorgehen des Außenbordteams vor Ort ist. Man fliegt zu einem Planeten, auf dem man Außerirdische erwartet. Hier sollten grundsätzliche Fragen über das Vorgehen und der Sicherheit vorab geklärt sein. Es kann zum Beispiel nicht sein, dass der Einsatz dieser roten Drohnen für die anderen Teammitglieder überraschend kommt und die gar nicht wissen, was das ist. Auch dieses ständige "Nichts anfassen" ist superalbern. Man muss doch das Verhalten im Falle von Kontakt mit Artefakten und Lebensformen vorab besprochen und trainiert haben. Irgendwie scheint kein einziger Profi am Bord der Prometheus zu sein. Zur Story: Ich glaube, der Film will viel zu viel. Es werden zu viele lose Enden erzeugt, anstatt dass man sich auf einen Erzählstrang einigt und ihn mit Spannung langsam entwickelt. Erst infiziert David ein Crewmitglied, dann kommt der Geologe als Monster zurück. Elisabeth operiert den von David eingeführten Alien weg, der Geologe wird getötet und jeder dieser beiden Erzählstränge endet, keinen interessieren diese Vorkommnisse mehr. Sie bringen einen Kopf an Bord, der Kopf explodiert, ende des Erzählstrangs, usw usf. Diese ganze Konfusion hat es mir schwierig gemacht so richtig in den Film hineinzukommen und auch jetzt 24 Stunden später ist eigentlich kein Faszinosum mehr zu spüren, der Film, die Story berührt mich nicht mehr. Die anderen Alienfilme hatten damals viel länger nachgewirkt.

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