Über den «skeptiker-blog»

Was ist der «skeptiker-blog»?
Zunächst soll erwähnt sein, was dieser Blog nicht ist. Verschiedene philosophische Ansätze mit bestimmten erkenntnistheoretischen Aussagen können zur Tradition des Skeptizismus gezählt werden (auf wikipedia sind diese gut zusammengefasst). Der «skeptiker-blog» hat damit wenig zu tun.
Auf diesem Blog wird Kritik geübt. Kritik in Form von Hinterfragen, Anzweifeln, Einfordern von Begründungen und Erklärungen. Ausgehend von einem aufgeklärten, wissenschaftlich-rationalen Weltverständnis soll dies ein Ort sein, an dem sich der «zwanglose Zwang des besseren Argumentes», um ein Zitat von Jürgen Habermas zu entleihen, durchsetzen kann.
Auf dem «skeptiker-blog» werden wissenschaftliche wie pseudowissenschaftliche Aussagen und Akteure einerseits, der öffentliche (vor allem massenmediale) Umgang mit Wissenschaft und Pseudowissenschaft andererseits problematisiert - idealerweise aus der Sicht und mit den Instrumenten wissenschaftlicher Methode. Dass aber auch scharfe Worte ihren Platz haben, dass auch Polemik vorkommt, lässt sich nicht vermeiden und ist nicht zufällig; sinngemäss soll schon Friedrich Nietzsche gesagt haben:
Alle wesentlichen Forderungen müssen mit einer brutalen Deutlichkeit, d.h. tausendfach übertrieben gestellt werden.
Im angelsächsischem Raum wird diese Art kritischen Denkens, welche Grundlage des «skeptiker-blogs» sein soll, unter anderem als scientific skepticism beschrieben. 

Ist der «skeptiker-blog» nötig?
Kritik ist nie unnütz.
Auch in der Schweiz gibt es Individuen, Gruppen und Organisationen, welche Ausserordentliches behaupten, diese Behauptungen aber nicht über den steinigen Weg der kritisierbaren Argumentation und des Vorlegens von Beweisen begründen, sondern die Abkürzung der Emotionalisierung, der Ignoranz, der Lüge nutzen. Gegenüber derartigem Handeln eine skeptische Position einzunehmen, scheint legitim.

Wer steht hinter dem «skeptiker-blog»?
Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Blogs im Mai 2010 ist das Ganze eine «one man show»: Mein Name ist Marko Kovic, geboren 1985, und ich wusele mich gegenwärtig durch mein Studium der Politikwissenschaft (Hauptfach) an der Uni Zürich.
Weder ist der «skeptiker-blog» von politischer Ideologie getrieben, noch verfolge ich damit finanzielle Ziele. Es geht mir tatsächlich um die Sache, und zwar um kritisches Denken.
Zwar beginne ich sehr bescheiden, hoffe aber, mit der Zeit auch andere kritische Zeitgenossinnen und Zeitgenossen für ein aktives Mitdiskutieren und -hinterfragen begeistern zu können - mehr dazu auf der Seite «Team / Kontakt».

Ist der «skeptiker-blog» sexistisch?
Selbstverständlich nicht - der Name «skeptiker-blog» hat sich aus dem Bemühen ergeben, einen einigermassen eingängigen Namen zu finden; «skeptiker-blog» klingt schlicht ein wenig flüssiger als «skeptikerinnen- und skeptiker-blog».

Est-ce qu'on parle français ici? Ed italiano?
Der Untertitel des «skeptiker-blog» verkündet vollmundig «Kritisches Denken in der Schweiz / Pensée critique en Suisse / Pensiero critico in Svizzera». Drei der vier schweizer Landessprachen sollen offenbar bedient werden - eine Ambition, welche vorerst wohl noch auf der sehr langen «to do»-Liste stehen wird. Mehr dazu auf der Seite «Kontakt».

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